Seit 2003 gibt es im Rahmen einer Kooperation der Wentzinger-Realschule, des Wentzinger-Gymnasiums und der Ökostation Freiburg das Energiesprecher*innenprogramm. Hier treffen sich aus den Klassen 5-8 jeweils 3 Energiesprecher*innen an 3-4 Tagen im Schuljahr, um gemeinsam zu lernen und sich für Klima und Schule zu engagieren. Oft finden hier spannende Workshops zu den unterschiedlichsten Themen sowie Exkursionen statt, z.B. zur Holzpelletsanlage in Buchenbach, zum Modellbauernhof in Oberried oder zu den Windmühlen auf der Holzschlägermatte. Die Energiesprecher*innen tragen die erlernten Inhalte und ihr Engagement als Multiplikator*innen in ihre Klassen und die Schulgemeinschaft hinein. Zudem gehört traditionell zu ihren Aufgaben, im Klassenzimmer und in der Schule dafür Sorge zu tragen, dass möglichst keine Energie verschwendet wird. Hierzu gehört, dass in den Klassenräumen Licht nur bei Bedarf brennt, dass besonders in der Heizperiode vor allem Stoßlüften stattfindet und insgesamt in der Klasse ein umweltschonendes Verhalten gelernt und praktiziert wird.

Die Finanzierung des Programms findet über den WentzSolar e.V. statt. Dieser Verein wurde bereits 1997 von Schüler*innen und Lehrer*innen beider Wentzinger-Schulen gegründet und hat im Laufe der Jahre in Eigenarbeit eine 48kWp-Solaranlage auf dem Wentzinger-Dach aufgebaut. Mit den Solarstromeinnahmen wurden neben der Energiesprecher*innen-Ausbildung auch zahlreiche andere Schulprojekte finanziert. Leider musste die Anlage 2025 im Zuge der Dachsanierung abgebaut werden. Die noch brauchbaren Solarmodule werden nun sukzessive im Rahmen von verschiedenen Aktionen zu Balkonsolaranlagen umgebaut.

Weitere ausführlichere Informationen zum Programm, sowie die Berichte zu den aktuellen Energiesprecher*innentagen finden Sie auf der Homepage der Ökostation Freiburg.